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Inhalt:

Bereits als Kind wird Moritz Leiden auf Grund einer angeborenen Harnröhrenverkrümmung mehrfach operiert. Dennoch wird ihn die „Fleischpeitsche“, wie er seinen Penis nennt, auch die Pubertät hindurch quälen. Sein angeschlagenes Selbstbewusstsein kompensiert der sensible Junge mit kleinen Straftaten und Jugenddummheiten. Später wird Moritz in den väterlichen Bordellbetrieb eingespannt, und schließlich muss er den Laden ganz allein „schmeißen“. Die Qualen, als „Puff-Vater“ nicht seinen „Mann stehen“ zu können, die seelischen Verkrustungen durch eine Jugend voller Schmerzen, Ängste und Spott und nicht zuletzt das Milieu treiben den jungen Mann in die Alkoholsucht. Doch er kämpft dagegen an...

 André Haß möchte mit seinem Buch Verständnis wecken für Identifikationsprobleme, wie sie der Held bzw. Anti-Held seines Romans durchlebt, denn in unserer Medien manipulierten Gesellschaft wird nach seiner Überzeugung ein völlig realitätsfernes „Mannsbild“ suggeriert.

Rezensionen:

„ ...ein beachtliches Jugendwerk, ebenso offen wie missionierend, ebenso rücksichtslos wie kalkulierend, leidvoll, aber vor allem kämpferisch.“

Mitteldeutsche Zeitung

„ mutig und interessant“

Norddeutsche Rundschau